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Noch bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges herrschte lebhafte Tätigkeit im Verein. Im Frühjahr 1913 betrug der Vereinsstand 70 Mitglieder und 3 Ehrenmitglieder. Bei der Vorstandswahl per Akklamation wurden der Kellerbesitzer Hans Mähringer zum I. Schützenmeister und der Holzhändler Georg Schmitt jr. zum II. Schützenmeister von der Versammlung gewählt. Kassier war Theodor Köstner, Schriftführer Josef Müller. In den Ausschuß wurden gewählt Pfarrer Schlund, B.J. Müller (Bi-Müller), Andreas Köstner, Müller Casp.Sohn und der Apotheker Schropp.
Wegen der vorgenannten Rodachkorrekion wurden weiterhin Bestrebungen unternommen, das Schießen aufrechtzuerhalten. Es ergingen Schreiben an das Bezirksamt in Kronach und das Straßen- und Flussbauamt Kronach. Noch im Juli 1914 wurde ein aufwändiges Schreiben an die kgl. Regierung von Oberfranken in Bay- reuth verfasst, um die weitere Genehmigung zur Ausübung des Schussrechtes zu erhalten.
Unsere Schützen wurden nicht müde, beispielsweise auswärtige Schießen zu besuchen, u.a. 1913 in Presseck, Kulmbach, Schwarzenbach, Rothenkirchen, Kronach, Geroldsgrün, Marktzeuln und Helmbrechts. 1914 kamen zu den genannten Orten noch Neuhaus, Sonneberg, Ludwigsstadt und Naila hinzu.
Für die Anschaffung des Königspreises wurden 1914 ca. 30 M ausgegeben, für die Wallenfelser Musik ca. 250 M beim Schützenfest, zudem ließ man sich etwa 100 Reklamekarten, es wird sich hierbei wohl um Festkarten gehandelt haben, drucken.
Von 1914 - 1918 ruhte verständlicherweise der Schießbetrieb. Die erste Versammlung nach dem Krieg fand am 9.3.1919 statt, in der unter anderem das durch die Mobilmachung im Jahre 1914 abgebrochene Schießen als null und nichtig erklärt wurde. Die alte Schießanlage am Sommerkeller war durch die langjährige Unterbrechung so verfallen, daß sie nicht mehr den baupolizeilichen Vorschriften entsprach. Auf der Suche nach einem neuen Schießgelände stellte schließlich der damalige Vorstand Hans Mähringer sein Wiesengrundstück oberhalb des Sommerkellers zur Verfügung. Der Ausbau der neuen Schießanlage erforderte von der Vorstandschaft viel Arbeit und von den Mitgliedern große Opfer. Der Verein zählte im Jahr 1920 1 Ehrenmitglied und 57 Mitglieder.
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